Ζ
Ζ, ζ, ζῆτα, der sechste Buchstabe des griechischen Alphabets, als Zahlzeichen ζʹ = 7, der siebente ; ͵ζ = 7000 ; Plat. Crat. 427a nennt ihn πνευματώδης, u. die alten Grammatiker betrachten ihn als Mischlaut aus σδ, vgl. Dion.Hal. C.V. p. 166 u. Sext.Emp. adv.Math. 1.103, wie auch Aetoler u. Dorier Σδεύς, μουσίσδω u. ä. statt Ζεύς, μουσίζω schrieben, u. wie es auch sicher ausgesprochen wurde, wie noch heute die Neugriechen es weicher u. säuselnder als unser Z sprechen. Es geht leicht in δ über, ἕζω – ἕδος, παίζω – παιδνός, ἀρίζηλος – ἀρίδηλος u. ä., vgl. Plat. Crat. 418cd (ζυγόν – δυογόν); vgl. Buttmann Lexil. I p. 220 ; aber Ζάκυνθος ist Saguntum, ζιβύνη = σιβύνη. In den Wurzeln ist es mit dem sanscrit. y, dem lat. j verwandt, ζυγόν, jugum, vgl. ζόρξ, δόρξ, ἴορκος, u. ζῆλος, ital. gelosia, franz. jalousie. Bei den Arkadern stand es auch für β, ζέλλω, ζέρεθρον für βάλλω, βάραθρον.
Ueber die Position, welche ζ macht, u. welche Hom. nur vor den Eigennamen Ζελείη u. Ζάκυνθος, sp.D. öfter vernachlässigen, s. Spitzner vers. Her. p. 99 u. Hermann Orph. 761.
Ueber die Position, welche ζ macht, u. welche Hom. nur vor den Eigennamen Ζελείη u. Ζάκυνθος, sp.D. öfter vernachlässigen, s. Spitzner vers. Her. p. 99 u. Hermann Orph. 761.
zeta, the sixth letter. As a numeral, ζ́ʹ = ἑπτά, ἕβδομος (the obsol. ϛ, Ϝ, vau, "digamma," representing ἕξ), ζ́͵ = 7000.