οἰδάω
οἰδάω-ῶ (seul. prés.) c. le suiv. Plut. M. 734.
οἰδάω, ion. οἰδέω, intr., anschwellen, aufschwellen ; ᾤδεε δὲ χρόα πάντα, er schwoll am ganzen Körper auf, Od. 5.455 ; οἰδῶν τὼ πόδε, Ar. Ran. 1190 ; auch übertr., οἰδοῦσαν ὑπὸ κομπασμάτων, 938 ; οἰδεόντων πρηγμάτων, Her. 3.76, 127, von gärenden, unruhigen Zuständen des Staates, wo noch keine Ruhe und Ordnung herrscht ; Plat. οἰδεῖ καὶ ὕπουλός ἐστιν ἡ πόλις, Gorg. 518e, also von einer krankhaften Geschwulst entlehnt ; Sp., sowohl in eigentlicher Bdtg, bes. vom Schwellen reisender Früchte, vom Zunehmen wachsender Pflanzen, als übertr. von den Wirkungen der Leidenschaften, bes. des Zorns, wie tumere, z.B. Plut. Cat. min. 65. – Spätere augmentieren das Wort nicht, vgl. Lobeck zu Phryn. 153.