πλημμυρίς
πλημμυρίς ou mieux πλημυρίς, ίδος (ἡ) [ῡ, mais v. ci-dessous]
I flot de la mer, Od. 9, 486 ; particul. le flux (cf. ῥαχία) p. opp. au reflux (cf. ἄμπωτις ou ἀνάρροια) Hdt. 8, 129 ; Arstt. Meteor. 2, 8, 7 ; Str. 155 ; Sext. M. 9, 79, etc. ||
II p. anal.
1 déluge, Arstt. Mund. 5, 11 ; fig. déluge de larmes, Eschl. Ch. 186 ; Eur. Alc. 184 ||
2 surabondance d’humeurs, Hpc. Acut. 394 ||
➳ [ῠ] Od. l. c. ; A. Rh. 4, 1269 ; [ῡ] Eschl. Eur. ll. cc. ; A. Rh. 2, 57 b ; 4, 1241.
Étym. πλήμη.
πλημμυρίς, ἡ, die Flut des Meeres ; πλημ. ἐκ πόντοιο, die vom hohen Meere gegen das Gestade strömende Flut, Od. 9.486, wie τῆς θαλάσσης Her. 8.129 ; übh. von jeder überfließenden Menge, σταγόνες ἄφρακτοι δυσχίμου πλημμυρίδος, Aesch. Ch. 184 ; auch πλημ. ὀφθαλμότεγκτος, Eur. Alc. 182 ; auch die Flut als Ggstz der Ebbe, ἄμπωτις, wie πλήμμυρα, παλίνορσος, Ap.Rh. 2.576 ; im plur. S.Emp. adv.phys. 1.79.
Bei Hippocr. auch vom Ueberströmen, Uebermaße der Flüssigkeit u. der Säfte im menschlichen Körper.
Die Alten leiteten das Wort von πλήν u. μύρω ab u. schreiben deswegen μμ ; Andere ziehen πλημυρίς u. sonst auch in den verwandten Wörtern die Schreibung mit einem μ vor, indem sie es nicht als Zusammensetzung betrachten, sondern unmittelbar von πλήμη, πλήθω ableiten, vgl. Buttmann ausf. gr. Gramm. I p. 39. – In der homerischen Stelle ist υ kurz, bei den Attikern aber immer lang ; bei den sp. Ep. bald kurz, bald lang, vgl. Brunck zu Ap.Rh. 4.1269, doch scheint auch hier, wie in allen verwandten Wörtern, die Länge vorzuherrschen.]
Bei Hippocr. auch vom Ueberströmen, Uebermaße der Flüssigkeit u. der Säfte im menschlichen Körper.
Die Alten leiteten das Wort von πλήν u. μύρω ab u. schreiben deswegen μμ ; Andere ziehen πλημυρίς u. sonst auch in den verwandten Wörtern die Schreibung mit einem μ vor, indem sie es nicht als Zusammensetzung betrachten, sondern unmittelbar von πλήμη, πλήθω ableiten, vgl. Buttmann ausf. gr. Gramm. I p. 39. – In der homerischen Stelle ist υ kurz, bei den Attikern aber immer lang ; bei den sp. Ep. bald kurz, bald lang, vgl. Brunck zu Ap.Rh. 4.1269, doch scheint auch hier, wie in allen verwandten Wörtern, die Länge vorzuherrschen.]