μορμώ
μορμώ, όος-οῦς (ἡ)
1 figure grimaçante de femme, sorte de monstre dont on se servait comme d’épouvantail pour les enfants, Luc. Philops. 2 ; Thcr. Idyl. 15, 40 ||
2 interj. horreur ! oh ! grands dieux ! Ar. Eq. 693.
μορμώ, οῦς, ἡ, auch μορμών, όνος u. μορμῶνος, Xen. Hell. 4.4.17, ein weiblicher Dämon, besonders als Schreckbild für kleine Kinder gebraucht, die man damit zum Schweigen brachte, überh. Schreckbild ; ἀντιβολῶ σʼ ἀπένεγκέ μου τὴν μορμόνα, Ar. Ach. 557, lege das Schreckbild, den Spuk bei Seite, οὐδὲν δεόμεθʼ ὦ ʼνθρωπε τῆς σῆς μορμόνος, Pax 466, beide Male den Lamachus verspottend ; zu letzterer Stelle bemerkt der Schol. οὕτως ἔλεγον τὸ ἐκφόβητρον καὶ τὰ προσωπεῖα, τὰ αἰσχρὰ μορμολύκεια, wonach also eine Larve, nach dem Schol. sowohl eine tragische als eine komische, so dieß. Aber Eq. 690 ist μορμὼ τοῦ θράσους ein Ausruf, wie der Schol. bemerkt, = φεῦ, hu, über den Mut ; vgl. Theocr. 15.40. – Das Stammwort μόρμος führt Hesych. an ; es hängt mit μύρω, μορμύρω zusammen.